Förderverein  „Neues Kloster Ichtershausen“ Satzung § 1 Name und Sitz des Vereines, Geschäftsjahr - Der Verein führt den Namen: „ Förderverein Neues Kloster Ichtershausen e.V. „ - Das Geschäftsjahr ist des Kalenderjahr. - Postanschrift: Förderverein Neues Kloster Ichtershausen e.V. Fasanengarten 1 99334 Amt Wachsenburg / OT Ichtershausen § 2 Zweck und Ziel des Vereines Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung „Steuerbegünstigte Zwecke“ Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er ist parteipolitisch, religiös und rassistisch neutral. Gegen die Tendenz hoher Rückfallquoten jugendlicher Straftäter setzt sich der Verein dafür ein, Inhaftierten sinnvolle Perspektiven im Übergang von der Haft  zum Leben in der Freiheit durch die Schaffung sinngebender Arbeitsfelder und Integration in den  Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu bieten. Dazu wird eng mit der Jugendstrafanstalt Arnstadt und der Jugendarrestanstalt Thüringen zusammengearbeitet. § 3 Mittelverwendung Die Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet und auf der Grundlage des Haushaltsplanes verwendet werden. Die Mitglieder erhalten für die Arbeit im Verein keine Zuwendungen. § 4 Mitgliedschaft Vereinsmitglieder können natürliche volljährige Personen, aber auch juristische Personen, sein. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter. Stimmberechtigt sind nur volljährige Mitglieder. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmegesuches ist der Vorstand nicht zur Begründung verpflichtet. Für besondere Verdienste zum Wohle des Fördervereines kann die Ehrenmitgliedschaft, auf  Vorschlag des Vorstandes und durch die 2/3-Mehrheit der Mitgliederversammlung, verliehen werden. § 5 Beendigung der Mitgliedschaft Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt, durch Ausschluss aus dem Verein oder durch Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Quartalsende unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat. Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen und Satzungsinhalte verstoßen oder aus anderen Gründen dem Ansehen des Vereines geschadet hat. Ein Mitgliedschaft kann beendet werden, wenn trotz Mahnung, der Jahresbeitrag zweimal in Folge nicht gezahlt wird. Der Ausschluss von der Mitgliedschaft ist dem Mitglied, unter Nennung der Gründe, schriftlich bekannt zu geben. Dem Mitglied steht das Recht auf schriftliche Berufung, innerhalb eines Monates nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses, vor der Mitgliederversammlung zu. Die Mitgliederversammlung hat innerhalb von zwei Monaten über die Berufung zu entscheiden. Ehrenmitgliedern ist der Austritt jederzeit durch Erklärung gegenüber dem Vorstand möglich. Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Die Rückgabe von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Vorstand entscheidet im Einzelfall. § 6 Mitgliedsbeiträge Von den Mitglieder sind Beiträge am Ende des Quartals oder jährlich zu entrichten. Der Beitrag ist auf das Konto des Vereines oder beim Schatzmeister einzuzahlen. Höhe: Studenten 20,- € Arbeitslose/ALGII-Empfänger 20,- € Erwerbstätige / Rentner 40,- € Der Vorstand ist berechtigt, auf Antragstellung, die Betragszahlung zeitweilig zurück zu stellen oder Sonderregelungen zu erlassen. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. § 7 Organe des Vereines 1. Der Vorstand 2. Die Mitgliederversammlung § 8 Der Vorstand Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern. Die Funktionen des Schatzmeisters und des Schriftführers sind durch zwei Mitglieder des Vorstandes wahr zu nehmen. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden. Beide vertreten gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Wahlzeit aus, kann der Vorstand ein kommissarisches Vorstandsmitglied berufen, welches bis zur nächsten Mitglieder- versammlung dieses Amt ausübt. § 9 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines zuständig soweit sich nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. 1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung 2. Ausführen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung 3. Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellen des Jahresberichtes, Vorlage der      Jahresplanung 4. Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern 5. Einberufung von Kommissionen welche  dem Vorstand rechenschafts-pflichtig sind § 10 Wahl des Vorstandes Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereines werden. Der Vorstand wird für zwei Jahre gewählt. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt des Vorstandsmitgliedes. § 11 Vorstandssitzungen Der Vorstand beschließt in Sitzungen die vom Vorsitzenden oder vom 1. stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig von 50 % seiner Mitglieder anwesend sind. Er entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 1. stellvertretenden Vorsitzenden. § 12 Mitgliederversammlung In der Mitgliederversammlung ist jedes anwesende volljährige Mitglied und Ehrenmitglied stimmberechtigt. Aufgaben der Mitgliederversammlung: 1. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes 2. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung 3. Entlastung des Schatzmeisters und Bestätigung des Haushaltsplanes 4. Vereinsauflösung 5. Ernennung von Ehrenmitgliedern 6. weitere Aufgaben Mindestens einmal jährlich ist eine ordentliche Mitgliederversammlung durchzuführen. Die Einladung erfolgt 28 Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung und besonderer Gründe. Auf schriftliches Verlangen eines Mitgliedes bis eine Woche vor der Mitgliederversammlung wird die Tagesordnung ergänzt bzw. der Antrag aufgenommen. Die Ergänzung bzw. der Antrag sind zum Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zu geben. Über die Behandlung von Anträgen welche während der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung. Außerordentliche Mitgliederversammlung sind einzuberufen wenn 1/3 der Vereinsmitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig wenn sie ordentlich einberufen wurde und 1/3 der Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden durch einfache Mehrheit gefasst. Sind weniger als 1/3 der Mitglieder anwesend ist eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Mitglieder beschlussfähig ist. Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Vereinsauflösung bedürfen der ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltungen gelten dabei als ungültige Stimmen. § 13 Protokollierung Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen das vom Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen ist. Bei Änderung der Satzung ist das Protokoll von mindestens sechs Mitgliedern zu unterzeichnen und muss Datum und Ort enthalten. Die Änderung der Satzung ist durch den Vorstand beim Vereinsregister eintragen zu lassen. § 14 Rechnungsprüfer Die von der Mitgliederversammlung gewählten zwei Rechnungsprüfer überwachen die Kassengeschäfte des Vereines. Sie dürfen nicht dem erweiterten Vorstand angehören. Die Rechnungsprüfer haben insbesondere die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Verwendung festzustellen. Die Prüfung beinhaltet nicht die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Die Kassenprüfen haben die Mitglieder-versammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten. § 15 Auflösung des Vereines Wird mit der Auflösung des Vereines nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, so dass die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszweckes durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wir, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über. Vor der Durchführung ist das Finanzamt hierzu zu hören. Bei der Auflösung des Vereines soll das Vereinsvermögen gemeinnützig für Initiativen zu Gunsten krebskranker Kinder des Freistaates Thüringen verwendet werden. Ist wegen Auflösung des Vereines oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, so stellt der zu diesem Zeitpunkt gewählte Vorstand die Liquidatoren. Es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators  mit ¾ Mehrheit der
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